Die Unternehmenschronik
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Am 01. November 1920 meldet Fritz Heiermann ein Gewerbe als Fachhandel für Wäscherei- und Färbereibedarf an. Er bereist mit Eisenbahn und Fahrrad die Rhein-Ruhr-Region und knüpft Kontakte zu den aufkeimenden „Dampfwaschanstalten“ und Färbereien. Zeitgleich betreibt seine Ehefrau Ida in bereits in zweiter Generation einen kleinen Wasch- und Plättbetrieb in Wichlinghausen (heute Wuppertal). |
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Fritz Heiermann übernimmt Werksvertretungen einiger damals namhafter Hersteller von Wäschereimaschinen. |
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Im Rheinland und in Westfalen ethabliert sich Fritz Heiermann als Fachmann für das Wäscherei-Handwerk. Ida Heiermann legt 1936 die Meisterprüfung des Wäscher-und Plätter-Handwerks vor der HK Düsseldorf ab. |
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1946 kehrt Fritz Heiermann gesundheitlich angeschlagen aus Kriegsgefangenschaft zurück. Der Handel mit Wäschereibedarf wurde während der Kriegsjahre, so gut es eben ging, von Ida und Sohn Horst Heiermann, weiter betrieben, während der Wasch- und Plättbetrieb die Wirren nicht überlebte. |
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Die Geschäfte beginnen wieder zu laufen. Die Firma bezieht ein größeres Gebäude am heutigen Standort, welcher in den folgenden Jahren auch käuflich übernommen wird. |
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Nach dem Tod Fritz Heiermanns übernimmt sein Sohn Horst und dessen spätere Ehefrau Marie die Geschäfte. Der Handel mit Zubehör blüht und dem Betrieb wird eine Konfektionsabteilung für Bügelpressenbezüge angegliedert. Bis nachts werden Bezüge genäht und im Kundendienst Mangeln bewickelt. |
| Horst Heiermann übernimmt den regionalen Vertrieb für namhafte Maschinenhersteller wie Löhe & Dr. Ross, Kleindienst, Krantz. | |
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Unter der Leitung von Horst Heiermann wird das Unternehmen in eine Kommanditgesellschaft umgewandelt. |
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Als vertragliche Werksvertretung fungiert die Fritz Heiermann KG im Auftrag der zu dieser Zeit marktführenden Maschinenfabriken Kleindienst und Engelhardt & Förster mit großem Erfolg. |
| Über das E & F-Tochterunternehmen Goedecker München werden auch Desinfektionsapparate zu Aufbereitung von Krankenhausbetten vertrieben. | |
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Zusammen mit den Konstrukteuren der Firma Kleindienst entwickelt Horst Heiermann Luftsäcke für die zu dieser Zeit auf den Markt drängenden Kittelkabinette, zunächst für die in England produzierten Jaxon Kabinette, später für die überaus erfolgreichen Kleindienst Kabinette der Baureihen „Supermatic“ und „Sup.-Vacupress“. Die Herstellung von Luftformpolstern mit dem Status des Originalausstatters wird zu einem wesentlichen Standbein unseres Unternehmens bis in die heutige Zeit. |
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Nach dem frühen Tod Horst Heiermanns werden die Geschäfte von dessen Witwe Marie weitergeführt. Im gleichen Jahr tritt Jürgen Heiermann als dritte Generation in die Firma ein. Die an die Person Horst Heiermanns gebundenen Vertretungsverträge erlischen. Die Firma steht auf „gesunden Füßen“ und kann sich in der folgenden Zeit auf die Bündelung der eigenen Kräfte -Zubehör-Handel, Fertigung und Service- besinnen. |
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Jürgen Heiermann übernimmt die vertragliche Gebietsvertretung der Firma Kleindienst erneut, jedoch in einem deutlich vergrößerten und in den Folgejahren mehrmals erweiterten Einzugsbereich. Mit großem Erfolg werden in den Folgejahren ungezählte Maschinen- und Anlagenprojekte im Bereich der industriellen und handwerklichen Formteilebearbeitung realisiert, bis die Firma Kleindienst im Jahr 1996 durch Verkauf an den größten Mitbewerber aufhört, als eigenständiger Maschinenhersteller zu existieren. |
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Die Kommanditgesellschaft wird umgewandelt und firmiert ab dem 01.01.1992 als Fritz Heiermann GmbH. Die Geschäftsleitung übernimmt als dritte Generation Jürgen Heiermann. |
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Mit einem umfangreichen Lieferprogramm und ständig erweiterter Palette an Produkten aus eigener Konfektion, qualifiziertem Kundendienst und solider Fachberatung konnten wir in den letzten zwölf Jahren unsere Umsätze im Bereich Wäschereizubehör nahezu verdoppeln. Zu unseren Kunden zählen Textildienstleister, vom international agierenden Konzern bis hin zur Mangel- und Bügelstube, dazu Krankenhäuser, Altenheime, Hotels sowie Maschinenhersteller und Wiederverkäufer im In- und Ausland. |
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Betriebsumzug in die Hasslinghauser Straße 57, 42279
Wuppertal Durch die starke Zunahme der Warenumschläge in den vergangenen Jahren und den gewachsenen Bedarf an technischer Betriebsausstattung war unser Betriebsstandort in der Wittener Straße nach fast 60 Jahren ausgereizt. Über die Ostertage 2007 bezogen wir eine moderne Industriehalle in unmittelbarer Nähe zum Autobahnkreuz Wuppertal-Nord. Von der durch diese Maßnahme gestiegenen Effizienz unserer Arbeitsabläufe und einer deutlichen Aufstockung unserer Warenbestände profitieren in erster Linie unsere Kunden. Weitere Informationen über unsere neue Betriebsstätte finden Sie unter „NEWS“. |
| Leitsätze als Maßstab unseres Handelns: | |
| Qualität: | Lieferung von Spitzenerzeugnissen, qualifizierte Kundenberatung, fachlich einwandfreier Kundendienst. |
| Flexibilität: | Unbürokratisches und schnelles Umsetzen neuer Anforderungen, individueller Kundenwünsche und eigener Produktideen. |
| Schnelligkeit: | Kurze Lieferzeiten aufgrund hoher Warenverfügbarkeit, kurze Reaktionszeiten im Servicebereich. |
| Stabilität: | Schlanke Unternehmensstruktur und maßvolles Handeln als Grundlage für konstant günstige Preise und kundenorientierte Konditionen. |
| Bitte nehmen Sie uns jederzeit beim Wort. | |